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Brothers in Arms: Double Time

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 Spiel-Infos: Brothers in Arms: Double Time
Brothers in Arms: Double Time Boxart Name: Brothers in Arms: Double Time (PAL)
Entwickler: Gearbox Software
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 02. Oktober 2008
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1
Features:
480p, 16:9, 60 Hz
Krieg ist ein lukratives Geschäft. Das hat uns spätestens Nicolas Cage in Lord of War beigebracht. Nicht nur Waffenlieferanten verdienen sich ein goldenes Näschen an blutigen Unternehmen, auch Videospielhersteller liefern Spiel um Spiel, die Leute kaufen es. Erst letztes Jahr zeigte Activisions Call of Duty 4 eine Verkaufszahlensuperlative nach der anderen. Während genannter Titel nur für die beiden HD-Konsolen erschien, durften Wii-Spieler bereits in Call of Duty 3 oder Medal of Honor ran ans Gewehr. Nach Activision und EA versucht sich nun Ubisoft am Kriegshandwerk und wirft Brothers in Arms: Double Time in den Ring.

Doppelt soviel Spiel, doppelt soviel Spaß?

Double Time ist nicht etwa der Titel eines neuen Brothers in Arms-Spiels, sondern die Bezeichnung für den Doppel-Release zweier früherer Teile der Serie. Wii-Spieler bekommen zum Preis von einem Spiel sowohl Earned in Blood als auch Road to Hill 30. Beide Titel wirken dabei allerdings wie ein einziger, man bekommt also ein umfangreiches Einzelspielerabenteuer geboten. Vorweg sei gesagt: Beinahe alle Kritikpunkte am Spiel kann man, wenn man so will, durch das Bestehen auf der Aussage, Brothers in Arms sei eher Taktikspiel als normaler Ego-Shooter, entkräften. Tatsächlich ist die Serie taktisch angehaucht, aber das muss nicht immer dem Spielspaß dienlich sein.



Schicksalstag D-Day

Beide Spiele sind um den bekannten D-Day herum platziert. Nicht nur das, auch die Charaktere beider Titel kommen im jeweils anderen Spiel vor. So schlüpft man in Road to Hill 30 in die Rolle von Truppenführer Baker, während Earned in Blood eine etwas andere Geschichte, die sich aber mit ersterer überschneidet, aus Sicht von Soldat Red erzählt. Dabei kristalliert sich von Anfang an eines heraus: In Brothers in Arms wird, anders als etwa in Call of Duty 3, viel Wert auf die virtuellen Mitstreiter gelegt.

Bevor es ans Spiel geht, darf man sich allerdings ein Profil erstellen, das hauptsächlich den Schwierigkeitsgrad speichert. Davon gibt es vier Stück, wobei "normal" schon fordernd ist, dem folgen "schwer" und "authentisch", wo dann unter anderem die Sperrfeueranzeige deaktiviert ist. Die Mehrspieler-Modi der Originale wurden kurzerhand wegrationalisiert, worüber man durch den Umfang des Doppelpacks zwar einigermaßen hinwegsehen kann, was die Entscheidung der Entwickler aber kaum nachvollziehbarer macht. Bleibt noch der Blick ins Optionsmenü. Dort lässt sich die Steuerung dezent konfigurieren. Drei verschiedene Empfindlichkeiten und Geschwindigkeiten stellen sich zur Wahl, wobei die schnellsten Einstellungen annähernd an die aus Metroid Prime 3 bekannte Steuerung heranreichen. Leider nicht ganz, denn nach wie vor muss man mit der Wiimote recht weit an den Rand zeigen, um die Sicht zu drehen. Hat man sich mit dem Vorgeplänkel erfolgreich herumgeschlagen, reicht ein Klick auf "Kampagne", um das eigentliche Spiel zu starten.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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