Neue Informationen zum Wii-Controller!

News vom 15-07-06
Uhrzeit: 17:36
Die Kollegen von IGN konnte mit Hilfe von Entwickler-Dokumenten ein paar neue Details zur Technik des Remote Controllers von Nintendos Wii zu Tage fördern, die wir im Folgenden kurz zusammengefasst haben.

Der Controller soll einen internen Speicher von 6 KB besitzen, welcher möglicherweise für die Wiedergabe von Soundeffekten durch den internen Lautsprecher genutzt wird oder der Speicherung anderer Einstellung dient. Betrieben wird der Controller mit Hilfe von zwei AA Alkaline Batterien, die je nach Intensivität der Benutzung der Pointer-Technologie oder der Neigungssensoren entweder bis zu 30 oder 60 Stunden Energie liefern werden.

Wii - "Wii - Controller"-Screenshot
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Um festzustellen, wieviel Saft der Controller noch hat, dienen die vier LED-Anzeigen des Controllers zu mehr als nur der Anzeige des gerade genutzten Mehrspieler-Slots: Beim Einschalten des Wii leuchten je nach Ladezustand der Batterien vier (mehr als 75%) , drei (75-50%), zwei (50-25%) oder nur eine (weniger 25%) der Anzeigen auf. Während des Spielens zeigen die LEDs wie bereits erwähnt an, welcher Multiplayer-Slot vom jeweiligen Controller gerade belegt wird.

Die Verteilung der Slots wird durch Sync-Buttons geregelt, wovon je einer sowohl an der Vorderseite der Konsole, unter der Klappe hinter der sich auch der SD Card Slot verbirgt, als auch am Controller innerhalb des Batteriefachs angebracht sein wird. Dadurch wird jedem Controller eine ID Nummer zugewiesen, welche eine geregelte Kommunikation ermöglicht. Die Verbindung zwischen Konsole und Controller erfolgt über Bluetooth Technologie (2,4 GHz).

Wii - "Wii - Controller"-Screenshot
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Der eingebaute Rumble-Motor kann lediglich ein- und ausgeschaltet werden, er verfügt nicht über mehrere Vibrationsstufen. Ein stärkerer Effekt soll laut der Dokumentation erzielt werden können, wenn der Motor in kurzen Abständen ein- und ausgeschaltet wird.

Sämtliche Buttons des Wii Controllers und Nunchuku-Aufsatzes, einschließlich der B- und Z-Trigger, sind voll digital. Die Sensorleiste, die unter- oder oberhalb des genutzten Displays angebracht werden muss, ist 20 cm lang und besitzt an jedem Ende einen Sensor. Um beispielsweise Störungen von Halogenlampen oder Spiegeln zu vermeiden, muss der Pointer die Sensorbar identifizieren. Diese überträgt die Daten dann an die Konsole. So wird ein effektives Zielen auf den Bildschirm simuliert. Der Pointer an der Vorderseite des Controllers, mit dem auf die Sensorleiste gezielt wird, funktioniert dabei ähnlich wie eine Auge, er misst X- und Y-Koordination und erfasst so ein Raster von etwa einem Megapixel.

Quelle: IGN

 Autor:
Christopher Derbort 
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